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Im Amt für Soziale Dienste der Landeshauptstadt Kiel, Abt. Eingliederungshilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt und Betreuungsstelle, ist zum 01. Januar 2022 die Planstelle als

Leiter*in der Abteilung Eingliederungshilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt und Betreuungsstelle

zu besetzen.

Die Planstelle ist nach Entgeltgruppe 12 TVöD bzw. Besoldungsgruppe A 13 SHBesG ausgewiesen und teilbar unter der Voraussetzung, dass die gesamte Arbeitszeit (vor- und nachmittags) abgedeckt ist. Zudem steht nur ein Arbeitsplatz zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt Kiel gehört zu den größten Arbeitgeber*innen und Ausbildungsbetrieben in Schleswig-Holstein und beschäftigt derzeit mehr als 5.000 Mitarbeiter*innen in 27 Ämtern, Referaten und Betrieben. Familienbewusste Personalpolitik in Form von Teilzeitmöglichkeiten und mobilem Arbeiten sowie abwechslungsreiche Arbeitsplätze, ein umfangreiches Fortbildungsprogramm und eine zusätzliche Altersvorsorge bei der VBL sind nur einige Vorteile, die die Kieler Stadtverwaltung bietet. Kiel ist eine dynamische, weltoffene und stark wachsende Großstadt mit mehr als 248.000 Einwohner*innen sowie einer hohen Lebensqualität durch die einmalige Lage an der Förde.


Aufgaben

Aufgabe der Eingliederungshilfen ist es, eine drohende Behinderung und/oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die Chancen auf eine gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen. Dafür steht ein Spektrum von Leistungen in den Bereichen Betreuung/Beratung, Wohnen, Schule, Ausbildung und Beruf zur Verfügung, welches von der Eingliederungs­hilfe geprüft und bedarfsgerecht geleistet werden kann. Das inzwischen in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz stellt einen umfassenden Systemwechsel in der Ausgestaltung der Teilhabeleistungen dar, der erfolgreich weiter umzusetzen ist.

Zu den vielfältigen und interessanten Aufgaben der*des Stelleninhaber*in gehören insbesondere:

  • die Vertretung der Abteilung gegenüber anderen Ämtern, Behörden, Gremien und Dritten
  • die Mitgestaltung von Zielen, Grundsätzen, Richtlinien und Anweisungen zur Bearbeitung der anstehenden Aufgaben sowie die Weiterentwicklung der Aufgaben unter Berücksichtigung von Literatur und Rechtsprechung
  • die Vertretung der Abteilung in in- und externen Arbeitskreisen sowie in Leistungs- und Vergütungsverhandlungen
  • die Dienst- und Fachaufsicht über ca. 80 Mitarbeiter*innen und dabei insbesondere
    • die Planung der Haushaltsmittel
    • Entscheidungen zum Einsatz der Mitarbeiter*innen, die Arbeitsverteilung, den Arbeitsablauf und den Einsatz der Arbeitsmittel
    • die Personalentwicklung durch Weiterbildung usw.
    • Nachwuchskräfte unter Berücksichtigung des Arbeits­schutzes und der Arbeitssicherheit ausbilden

Ein wesentlicher Anteil besteht in der Umsetzung der sozial­räumlichen Ausrichtung des Amtes für Soziale Dienste. Die personellen und organisatorischen Umgestaltungen sind mit zu erarbeiten und für den Bereich der Eingliederungs­hilfe/Betreu­ungsstelle umzusetzen.


Profil
  • die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahn­gruppe zwei, Fachrichtung Allgemeine Dienste oder
  • die Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Lauf­bahngruppe zwei, Fachrichtung Allgemeine Dienste mit fundierten Kenntnissen in der Anwendung und Auslegung von Rechts­vorschriften oder
  • der abgeschlossene Angestelltenlehrgang II mit fundierten Kenntnissen in der Anwendung und Auslegung von Rechts­vorschriften
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regel­studienzeit von mind. 6 Semestern der Fachrichtung
    • Verwaltungsmanagement, Public Management
    • Staats- und Verwaltungswissenschaft
    • Öffentliches Recht
    • Rechtswirtschaft (grundständig, außer Erste juristische Prüfung) oder
    • Soziale Arbeit oder Sozialmanagement, jeweils mit fundierten Kenntnissen in der Anwendung und Auslegung von Rechtsvorschriften
  • jeweils mit einer mindestens befriedigenden Abschlussnote
  • eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufserfahrung auf Grundlage der Vor- und Ausbildung in mindestens zwei verschiedenen Arbeitsfeldern und hiervon mindestens zwei Jahre im Bereich der öffentlichen Jugend- und/oder Sozialhilfe
  • eine mindestens dreijährige Führungserfahrung
  • Nachweis über die Weiterqualifizierung im Bereich der Leitungs­kompetenz sowie die Bereitschaft zur kontinuierlichen bedarfsorientierten Teilnahme an entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen
  • EDV-Kenntnisse in der Anwendung der Standardsoftware (Word, Excel, Outlook, PowerPoint)
  • fundierte Kenntnisse im Sozial- und Jugendhilferecht, insbesondere im SGB VIII, SGB IX und SGB XII, sowie Kenntnisse in angrenzenden Rechtsgebieten wie dem SGB II, SGB V und SGB XI
  • ein ausgeprägtes Verständnis für die Belange und die Lebens­situationen von Rat- und Hilfesuchenden bzw. für andere Lebensweisen und Kulturen
  • eine ausgeprägte mündliche Kommunikationsfähigkeit sowie Kritikfähigkeit
  • die Fähigkeit, Mitarbeiter*innen zu motivieren

Zugelassen werden auch Bewerbungen mit o.g. Abschlüssen mit weniger als einer befriedigenden Abschlussnote, wenn eine erfolgreiche mindestens dreijährige Berufserfahrung durch Zeugnisse oder dienstliche Beurteilungen mit der Note gut oder besser nachgewiesen werden.

Von Vorteil sind:

  • vertiefte Kenntnisse in angrenzenden Rechtsgebieten wie z.B. dem SGB II, SGB V und SGB XI bzw. muss die Bereitschaft bestehen, die vorhandenen Kenntnisse kurzfristig zu vertiefen
  • Kenntnisse im Casemanagement

Von der*dem Stelleninhaber*in wird die Umsetzung der Führungs­grundsätze der Landeshauptstadt Kiel erwartet. Diese sind eine verbindliche Anforderung für Führungskräfte. Es wird daher die kontinuierliche Teilnahme an Fortbildungen in diesem Themenfeld vorausgesetzt.


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